Alltag mit Gott

Geschichten aus dem Leben

Liebe Brückenfreunde,

es liegt mir sehr am Herzen, euch von meinem „wunder“baren Erleben mit Gott in den vergangenen Wochen zu berichten und wie er mich in dieser ganzen Zeit auf seinen Händen getragen hat.

Seit einiger Zeit hatte ich mit massiven gesundheitlichen Problemen zu kämpfen. Und erst eine MRT-Aufnahme brachte Licht ins Dunkel: Ein großer Hirntumor befand sich hinter meinem rechten Auge. Es stand zwar schon fest, dass er aller Wahrscheinlichkeit nach nicht bösartig war, da er keine Verbindung zum Gehirn aufgenommen hatte. Doch man wusste noch nicht, inwieweit die Lage es zuließ, ihn zu operieren, und raus musste er. Es blieb nicht viel Zeit, damit zurechtzukommen. Doch die Zeit, sich einfach in die Hände Gottes zu legen, war da, nur ein Gebet weit entfernt. 

Nach dieser erschütternden Diagnose ging alles sehr schnell. Fünf Tage später wurde ich schon operiert. Der Tumor konnte vollständig entfernt werden. Inzwischen wurde nach mehreren Untersuchungen auch festgestellt, dass es keine Metastasen gibt und keine Bestrahlungen notwendig sind! 

Eines Nachts hatte ich einen Traum:
Ich ging am Meer entlang mit meinem Herrn.
Vor dem dunklen Nachthimmel erstrahlten,
Streiflichtern gleich, Bilder aus meinem Leben.
Und jedesmal sah ich zwei Fußspuren im Sand,
meine eigene und die meines Herrn. 

Als das letzte Bild an meinen Augen vorübergezogen
war, blickte ich zurück. Ich erschrak, als ich entdeckte,
dass an vielen Stellen meines Lebensweges nur eine Spur
zu sehen war. Und das waren gerade die schwersten
Zeiten meines Lebens. 

Besorgt fragte ich den Herrn:
"Herr, als ich anfing, dir nachzufolgen, da hast du
mir versprochen, auf allen Wegen bei mir zu sein.
Aber jetzt entdecke ich, dass in den schwersten Zeiten
meines Lebens nur eine Spur im Sand zu sehen ist.
Warum hast du mich allein gelassen, als ich dich am
meisten brauchte?" 

Da antwortete er:
"Mein liebes Kind, ich liebe dich und werde dich nie
allein lassen, erst recht nicht in Nöten und Schwierigkeiten.
Dort wo du nur eine Spur gesehen hast, da habe ich dich
getragen." 

Margaret Fishback Powers 

Es ist unheimlich herausfordernd mit einem 5 jährigen Kind kurz vor Weihnachten nur mal durch den Supermarkt zu laufen: gut platzierte Waren, die Kinderaugen leuchten lassen. “Das will ich, das auch, und das hier…!” Bei einem bestimmten Spielzeug bleibt er stehen. “Das will ich haben!” “Du kannst es Dir ja wünschen,” antworte ich ihm. “Mama, was ist wünschen?”, fragt er, obgleich er mich bereits durchschaute. “Wünschen kann man sich alles, man weiß aber nicht, ob man es auch bekommt.”
Dann wünsche ich es mir nicht!”, sagt er bestimmt, “ich will es wirklich haben!”

Dieser Satz bleibt mir hängen und wie so oft spiegelt meine Beziehung zu meinen Kindern auch meine Kind-Vater-Beziehung zu Gott wider. 

“Ich will es wirklich haben!”... 

Das Jahr hat eigentlich gerade erst angefangen und ich dachte mir, es wird so einiges anders im neuen Jahr. Feststellen musste ich, dass alles gleichbleibt. Und eigentlich wird es sogar eher schwieriger, anstrengender, schwerer und mehr. Der Alltag zieht mich mit seinen Erledigungen, Sorgen und dem ganzen Stress und Druck richtig runter, macht mich müde, matt und erschöpft.  

Wenn wir unter Stress leiden, würden wir gerne die Probleme einfach beseitigen - wenn das mal so einfach wäre. Doch es sind nicht die Schwierigkeiten, Situationen, Ängste und Umstände, die den Stress bedingen. Stress entsteht, wenn ich auf mich selbst schaue und den ganzen Berg, der sich vor mir auftürmt, selbst überwinden möchte, aus meiner eigenen Kraft. Ich möchte Probleme mit einer weltlichen Sichtweise angehen, anstatt im Glauben an Jesus Christus, den Friedefürst.

So alt wie unsere Zeitrechnung – und doch kein verstaubtes Fest, wenn wir bedenken, warum wir es feiern. O ja, unsere Familie wird es sicher wieder nach „alter Tradition“ feiern, mit Gottesdienstbesuch und dann im Kreise der vergrößerten Familie zu Hause sich freuen auf ein Geschenk und singen unterm Tannenbaum...
Ja – und da werden dann auch ganz bestimmt wieder die Eintrittskarten für ein Konzert zum Vorschein kommen...

Was haben Eintrittskarten mit Weihnachten zu tun? O, sehr viel! Mein Mann und ich erhielten sie vor Jahren zu Weihnachten als Geschenk zu einem Konzert, das im darauffolgenden Januar stattfinden sollte – Ich freute mich wirklich sehr darauf und notierte den Termin fett im Kalender.

 

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