Alltag mit Gott

Geschichten aus dem Leben

 … lasst uns freuen und fröhlich sein. Psalm 118, 24

Wie startest Du Deinen Tag? Stellst Du Dir morgens die Frage, wie Du ihn gestalten kannst? Oder fragst Du Dich vielleicht, ob Deine herausfordernden (und eventuell auch schweren) Umstände jemals ein Ende nehmen? Vielleicht packen Dich gleich morgens die Sorgen und Nöte und dämmen Deine Freude ein? Bist Du auch so ein Morgenmuffel wie ich und unbegründet direkt erst mal schlecht drauf? Vielleicht schaust Du aus dem Fenster, siehst die dicken Regenwolken und es verhagelt Dir die Laune? Jetzt kommt‘s:

Als Christ bin ich dankbar für Gottes wunderbare Schöpfung, die so vielfältig und kreativ ist, in der alles aufeinander abgestimmt und genial erdacht ist. Darüber kann ich nur immer wieder staunen und Gott dafür loben! Uns Menschen hat Gott als die Krönung der Schöpfung erschaffen – welch ein Zuspruch und Zutrauen darin für uns liegen. 

 

Seit ich Kinder habe, lerne ich Gottes Liebe und Handeln uns Menschen gegenüber immer besser zu verstehen. Zwei dieser Ereignisse, die ich erlebt habe, möchte ich gerne mit Euch teilen.

Unsere Tochter Meggie redet mit ihren 2 Jahren viel und gerne. Vor allem die Wörter „nein“ und „meins“ werden häufig benutzt. Neulich aß sie eine kleine Schüssel mit Müsliflakes. Ich fragte sie, ob sie mir etwas davon abgeben würde. Wie erwartet hörte ich ein „nein“ und “meins”. Als die Schüssel schon fast leer war, nahm sie die letzten Flakes heraus, steckte mir ihre kleine gefüllte Hand entgegen und fütterte mich mit einem breiten Lächeln auf ihren Lippen. Ich war so gerührt, dass sie mir ihre letzten Flakes gab, dass ich ihr gleich daraufhin ihr Schälchen wieder füllte. Sie freute sich riesig darüber. Sie wusste nicht, dass sie noch mehr Müsli bekommen würde wenn sie mir “ihr Letztes” gab, und dennoch teilte sie ihr restliches Essen mit mir. 

 

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